Pressemitteilung 6.9.2011
Experten für die Ansiedlung von hafennahem Gewerbe treffen sich in Brunsbüttel
Die fünf Seehäfen an der Unterelbe Cuxhaven, Stade, Hamburg, Glückstadt und Brunsbüttel kooperieren beim Flächenmanagement im Rahmen der Ansiedlung hafenorientierter Unternehmen für die Unterelberegion.
Flächenexperten von der Hamburg Port Authority, Niedersachsen Ports und Süderelbe AG informieren sich am 6. September auf Einladung von Brunsbüttel Ports und egeb Entwicklungsgesellschaft über die Flächenreserven im Brunsbütteler Hafengebiet. Mit diesem Besuch erhalten die Experten einen Einblick in die Situation eines bedeutenden Nachbarhafens, um bei der Vermarktung der dortigen Flächen zu helfen.
Am 23. März war zu diesem Zweck bereits Cuxhaven erkundet worden.
Geeignete ausgewiesene Flächen für Hafenwirtschaft, Logistik und Seehafenindustrie sind knapp. Regelmäßig werden die Seehäfen von Unternehmen mit Flächenwünschen angesprochen, die nicht befriedigt werden können.
In diesen Fällen arbeiten die Seehäfen an der Unterelbe zusammen, um damit Unternehmensansiedlungen für die Unterelberegion zu gewinnen. Die Hafenverwaltungen tauschen Unternehmensanfragen zu Ansiedlungswünschen aus, wenn diese Anfragen am eigenen Standort nicht bedient werden können. Die Seehäfen informieren sich gegenseitig und empfehlen den anfragenden Unternehmen die Partnerhäfen an der Unterelbe. So ergänzen sich die jeweiligen Stärken der einzelnen Seehäfen.Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Unternehmen in ihrer Standortwahl frei sind.
Diese Zusammenarbeit führt dazu, dass Geschäfte in der Unterelberegion gehalten und Potentiale des Seeverkehrswachstums für die Region gesichert werden. Sie ist ein Instrument für die Unterstützung des Wettbewerbs mit anderen Hafenregionen, wie etwa Rotterdam und Antwerpen.
Als weitere Aktivität im Rahmen der Unterelbekooperation sei an dieser Stelle auf eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Häfen Hamburg und Brunsbüttel hingewiesen, die am 08. September 2011 in Glückstadt mit Vertretern aus Politik und der Hafenbranche die aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Hafenkooperation Unterelbe aufzeigen wird.
Hintergrund
Die Verwaltungen der fünf Seehäfen an der Unterelbe - Cuxhaven, Stade, Hamburg, Glückstadt und Brunsbüttel - haben sich auf ein "Hafenkonzept Unterelbe" verständigt. Ziel ist es, die Unterelbe als eine Hafenregion mit gemeinsamen Interessen und gemeinsamer Identität zu entwickeln.
Um im Wettbewerb mit anderen europäischen Hafenregionen besser bestehen zu können, wurde die Zusammenarbeit in technischen und kaufmännischen Bereichen, beim Informations- und Know-how-Austausch und bei Marketing-Aufgaben vereinbart.
Das Hafenkonzept wurde am 21. August 2009 in Glückstadt von den damaligen Amtsinhabern der Wirtschaftsressorts, von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Jörn Biel, seinem niedersächsischen Amtskollegen Dr. Philipp Rösler und Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko vorgestellt.
Ansprechpartner:
Frank Schnabel, GF Brunsbüttel Ports GmbH, Tel. 04852 884 35
Alexander Schwertner, Pressesprecher Hamburg Port Authority, Tel. 040 42847 2301
Vertreter der Hafenkooperation Unterelbe am 06.09.2011 in Brunsbüttel,
v.l.n.r. Helmut Best (Niedersachsen Ports), Renko Schmidt, Manfred Christen (HPA), Dr. Hans-Jürgen Hett (egeb Brunsbüttel), Dr. Jürgen Glaser (SAG Süderelbe), Reiner Schildt (Niedersachsen Ports), Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports) und Ingo Fehrs (HPA)



